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Informationen zu nVNS

Was genau ist der Vagusnerv?

  • Größter Hirnnerv, der sensorische Informationen von den Körperorganen an das zentrale Nervensystem übermittelt
  • Besteht aus 80 % afferenten, sensorischen Nervenfasern und 20 % efferenten, motorischen Nervenfasern
  • Erstreckt sich vom Hirnstamm durch den Hals im Inneren der Carotisscheide bis zum Brustkorb und Bauch
  • Spielt bei der Funktion fast jedes Organs eine Rolle und ist bei der unterbewussten und bewussten Überwachung unseres körperlichen Befindens durch das autonome Nervensystem von elementarer Bedeutung. Wird oft auch als „Nervenautobahn“ bezeichnet.

Geschichte der Vagalnervstimulation (VNS)

  • Im Jahr 1997 erhielt Cyberonics die erste FDA-Zulassung für einen operativ implantierten Vagusnervstimulator zur Behandlung refraktärer Epilepsie.
  • Empfänger implantierter VNS-Geräte begannen von einem zusätzlichen klinischen Nutzen zu berichten, einschließlich eines Rückgangs von Depressionssymptomen. 2005 konnte Cyberonics die FDA-Zulassung zur Behandlung refraktärer Depressionen erwerben.
  • Seit 25 Jahren wurde die implantierte VNS bei über 100.000 Patienten gefahrlos und effizient zur Behandlung von Epilepsie (und ab 2005 in den USA auch von Depressionen) eingesetzt.

Was ist eine Vagusnervstimulation (VNS)?

  • VNS ist der Einsatz elektrischen Stroms zur Stimulation des Vagusnervs.
  • Diese elektrischen Impulse können direkt über implantierte Elektroden oder nichtinvasiv an den Vagusnerv angelegt werden.
  • Sensorische, afferente Vagusnervenzellen im nodösen Ganglion wirken auf den Nucleus tractus solitarius (NTS).1
  • Der NTS wirkt auf viele übergeordnete Gehirnzentren, einschließlich des Corpus amygdaloideum, der Dorsalraphe, des Locus caeruleus, des Nucleus ambiguus, des motorischen Nucleus dorsalis nervi vagi, des Nucleus parabrachialis, des Hypothalamus und des Thalamus.2
  • Die aktuelle Entwicklung einer eigenen Elektrodenkonfiguration und eines Signals ermöglicht eine transkutane Stimulation des Vagusnervs und bietet damit eine neuartige therapeutische Option bei primärem Kopfschmerz.

Quellen

1. Groves & Brown 2005, S. 494
2. Hatton 2006, S. 1243; Henry 2002, S. 4

gammaCore: Wirkmechanismen

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